Freitag, 18. September 2020

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ffw wappen200 238FFw Faßberg - 72. Jahreshauptversammlung 2020

Der neue Faßberger Ortsbrandmeister (OrtsBM) Martin Freyburger eröffnete die 72. Jahreshauptversammlung (JHV) der Ortsfeuerwehr Faßberg. Rund 50 Feuerwehrleute, Mitglieder des Fördervereins und Gäste nahmen an der JHV der Ortswehr Faßberg im Soldatenheim Oase (Haus Schlichternheide) in Faßberg teil. Der Ortsbrandmeister hieß die Gäste willkommen, darunter auch Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl und seine Stellvertreterin Angelika Cremer sowie der Ortsvorsteher Korbinian Bocksch, der neue Gemeindebrandmeister (GemBM) Oliver Dammann und vom Zentrum Brandschutz der Bundeswehr der Leiter der Feuerwache Faßberg Enrico Klesse sowie Hagen Brockmann und Thorsten Berg von der Freiwilligen Feuerwehr Oerrel.

Darüber hinaus war von der Polizei Faßberg Kriminalkommissarin Yvonne Maniewski erschienen. Martin Freyburger startete seine Ausführungen mit ein wenig Statistik und stellte fest, dass am 31. Dezember 2019 die Ortsfeuerwehr Faßberg 47 (plus 6 zum Vorjahr) aktive Feuerwehrleute und davon 39 Männer (+5) und acht Frauen (+1), sechs Mitglieder (±0) in der Altersabteilung, 15 Jugendfeuerwehrleute (+2) mit zwölf Jungen (+3) und drei Mädchen (-1) hatte. Gleichzeitig ist das Durchschnittsalter der aktiven 47 Feuerwehrleute ist bei den Männern leicht gestiegen und liegt nun bei rund 36,87 (+1,58) Jahren. Bei den Frauen ist der Altersdurchschnitt leicht gesunken und liegt nun bei 27,75 (-0,54) Jahren. Das Durchschnittsalter der Altersabteilung beträgt nun 76,0 (+0,58) Jahre.

Zwei aktive Mitglieder wurden entlassen und zehn Neuaufnahmen bzw. Übernahmen aus anderen Wehren waren zu verzeichnen. Zahlreiche Lehrgänge wurden auch 2019 besucht. Wobei David Dittmar, Volker Knipp, J. Cassier und N. Hellmann die Truppmannausbildung Teil 2. absolvierten. D. Dittmar und V. Knipp wurden Truppführer und Ch. Pawlik nahm am Sprechfunklehrgang teil. Bei der FTZ Hambühren absolvierten vier Kameraden (J. Cassier und N. Hellmann) einen Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger sowie zwei Kameraden (L. Böhm und V. Knipp) nahmen an einem Lehrgang zum Maschinisten teil. Die Ortsfeuerwehr Faßberg wurde im Jahr 2019 zu 24 Einsätzen (-2) gerufen, darunter 13 Brandeinsätze (-2) und acht Hilfeleistungseinsätze (-1) sowie zwei Fehlalarme (±0).

Dabei waren insgesamt 289 (-43) Feuerwehrleute 573 (-398) Stunden im Laufe des Jahres 2019 für die Bürger im Einsatz. 2019 fielen 31 Tage Ausbildungsdienste an. Dazu zählen Teilnahmen an der Brandsimulationsanlage in Hambühren sowie Atemschutzgeräteträger im Brandübungshaus auf dem Fliegerhorst mit der FFW Baven. Der Ortsbrandmeister lobte die Aktivitäten der Feuerwehrleute und dankte allen Aktiven und Passiven für ihren unermüdlichen Einsatz. Der Dank ging auch an die Arbeitgeber für die Freistellung der Feuerwehrleute sowie an die Gemeinde Faßberg.

Im Ausblick auf das Jahr 2020 zählte Martin Freyburger die wichtigsten Aktivitäten auf, darunter auch die Motorkettensägeweiterbildung sowie die gemeinsamen Übungsdiensten mit der Gemeinde- und der Bundeswehrfeuerwehr sowie die Unterstützung bei den Ferienpassaktionen und der Hydrantenprüfung. Darüber hinaus stehe die Teilnahme in der Brandsimulationsanlage in Hambühren, der Kreisfeuerwehrtag in Wietze und der 112 Jahres Feier des Kreisfeuerwehrverbands Celle in Bergen bevor, sagte der Faßberger Ortsbrandmeister. Der Jugendfeuerwehrwart Marcel Precht berichtete von einem ereignisreichen Jahr 2019 und erinnerte an die tollen Bezirkswettkämpfe in Faßberg, dem Osterfeuer, dem Völkerballturnier, der Freizeit in Bayern und dem Nikolausmarkt.

Anschließend berichtete der Gerätewart und Sicherheitsbeauftragte Marcus Dittmann aus seinem Arbeitsbereich. Die Schutzkleidung und Geräte seien überprüft worden und zahlreiche Teile ersetzt worden. CO-Warner kamen hinzu und zahlreiche Rohre sowie Schläuche wurden ersetzt. Die Tablets der AGT-Überwachung seien mit Schutzhüllen versehen worden und stehen nun für den Einsatz zur Verfügung. Der Atemschutzbeauftragten Carsten Hellmann berichtete, dass inzwischen 19 Atemschutzgeräteträger (AGT) zur Verfügung stünden und in drei Fällen im Einsatz waren. Dauerkunde war und sei Haus Gerhus, aber alle Alarme seien glimpflich abgelaufen. Brandschutzerzieher Timo Stein-Jeske berichtete, dass auch in diesem Jahr die Kindergärten im Fokus seiner Ausbildungsarbeit stünden.

Der neue Gemeindebrandmeister (GemBM) Oliver Dammann berichtete von den Einsätzen der Gemeindefeuerwehr. 2019 seien die Ortswehren zu insgesamt 32 Einsätzen ausgerückt. Dies sei ein Rückgang von sechs zum Vorjahr. Die Einsätze gliedern sich in zwölf Brandeinsätzen, dreizehn Hilfeleistungseinsätzen, drei Fehlalarmen sowie vier Brandsicherheitswachen, was 1209 Gesamt-Einsatzstunden bedeute, sagte der GemBM. Unter den Einsätzen waren PKW-, Car-Port und Baggerbrand sowie auch Gebäudebrand gewesen. Auch Verkehrsunfälle sowie Ölverschmutzung und Alarme haben 2019 die Ortswehren zum Einsatz gerufen. Die Gemeindefeuerwehr habe insgesamt 250 Mitglieder, wovon 128 auf die Einsatzabteilung, 41 auf die Jugendfeuerwehr, 21 auf die Kinderfeuerwehr und 7 in die Musikgruppe und 60 in die Altersabteilung falle.

Insgesamt seien 16 Kreislehrgänge und acht Fortbildungen angefallen, sagte der Gemeindebrandmeister. Im Rückblick an das vergangene Jahr erinnerte Oliver Dammann an die Aktivitäten zum Tag der Bundeswehr und den Bezirksentscheid der Jugendfeuerwehren in Faßberg. Hier erging ein Lob an die JF Müden, welche die Bezirkswettkämpfe für sich entschied und bei den Landeswettbewerben die Plätze 4 und 16 und beim Bundesentscheid eine guten 17. Platz errungen hatte. In seinem Ausblick hob Oliver Dammann hervor, dass im April das neue Löschfahrzeug kommen und der Unimog eine Generalüberholung erhalten würde. Abschließend galt der Dank des GemBM Rat und Verwaltung der Gemeinde Faßberg und ein Lob für die gute Zusammenarbeit.

Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl dankte für die zahlreichen Einsätze zum Wohle der Bürger und der Gemeinde. Hierbei hob er die hohe Einsatzbereitschaft der Kameraden hervor und dankte für das ehrenamtliche Engagement. Der Kreisbrandmeister Volker Prüsse gab einen Überblick über die Einsätze im Landkreis Celle, die gegen den Trend von Faßberg stark mit 1223 stark zugenommen hätten. Durch zahlreiche schnelle Einsätze konnten größere Schäden vermieden werden. Erfreulich sei die Entwicklung der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Auch die Lehrgänge der Kreisausbildung seien gut besucht worden und die sogenannte „Heißausbildung“ würde erfolgreich eingeführt und über 200 AGT hätten daran teilgenommen. Sagte der Kreisbrandmeister.

In der Leistelle seien inzwischen alle Disponentenstellen besetzt und seit Januar 2020 würden nun vier Landkreise im Leitstellenverbund zusammenarbeiten. Beim Digitalfunk würde sich ein kostspieliger Systemwechsel ankündigen. Der Kreisfeuerwehrtag würde in der Gemeinde Wietze stattfinden und über 90 Mitglieder konnten wegen langjähriger Zugehörigkeit zur Feuerwehr geehrt werden, darunter ein Kamerad für 75-jährige Mitgliedschaft. Kriminalkommissarin Yvonne Maniewski dankte für die vorbildliche Zusammenarbeit und verwies auf die Präsenz in den sozialen Medien.

Bei den Funktionsträgerwahlen wurde Marcus Dittmann als Sicherheitsbeauftragter und Gerätewart sowie Carsten Hellmann als Atemschutzbeauftragter im Amt bestätigt. Zum Gruppenführer wurde Benny Kaste und Henry Sadewasser zu seinem Stellvertreter sowie Carsten Hellmann zum Staffelführer und Fabian Beyer zu seinem Stellvertreter gewählt. Damit steht das neue Ortskommando fest. Thomas Awe wurde verpflichtet sowie Fabian Beyer und Timo Stein-Jeske zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Der Gemeindebrandmeister beförderte Martin Freyburger zum Oberbrandmeister und Marcel Precht zum Hauptlöschmeister. Abschließend ermahnte der Ortsbrandmeister die Kameraden, ihre Urkunden von Lehrgängen und Beförderungen gut aufzubewahren.

05 112

Das frisch gewählte Ortskommando der Ortswehr Faßberg, von links: HLM Marcel Precht (Stellv. Ortsbrandmeister), HFM Fabian Beyer (Stellv. Staffelführer), LM Benny Kaste (Gruppenführer), LM Carsten Hellmann (Staffelführer+Atemschutzbeauftragter), HFM Henry Sadewasser (Stellv. Gruppenführer), HFM Steffen Ulrich (Schriftführer), HFM Marcus Dittmann (Gerätewart+SiBeauftragter) und OBM Martin Freyburger (Ortsbrandmeister).

 

Text u. Foto: Herr Mehles

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